Pressemitteilungen 2021

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Neues Immobilienberatungsteam in Hagenbach, Jockgrim, Kandel und Wörth

VR Bank Südpfalz stellt neues Immobilienberatungsteam in den Verbandsgemeinden Hagenbach, Jockgrim, Kandel und der Stadt Wörth vor – Erweiterung der Serviceleistungen durch Cynthia Eberle und Steffi Koch

Cynthia Eberle und Steffi Koch übernehmen ab Januar 2021 die Immobilienberatung in den Verbandsgemeinden Hagenbach, Jockgrim, Kandel und in der Stadt Wörth bei der VR Bank Südpfalz.

Die Aufgaben umfassen die Objektaufnahme und die Wertermittlung für Verkäufer, die Beschaffung eines Energieausweises sowie die Erstellung eines Exposés. Nach der Veröffentlichung der Immobilie in verschiedenen Medien werden Objektbesichtigungen terminiert und bereits vorgemerkte Kaufinteressenten kontaktiert. Von der Finanzierungsbestätigung über die notarielle Beurkundung bis hin zur Übergabe der Immobilie wird der Kunde vom Immobilienberatungsteam der VR Bank Südpfalz begleitet.

Mit ihren beiden neuen Immobilienberaterinnen sieht sich die VR Bank Südpfalz in den zuständigen Gebieten als ersten Ansprechpartner für Menschen und Familien in der Region, die ein neues Zuhause suchen oder eine Immobilie verkaufen möchten. Gerne knüpfen sie die erforderlichen Kontakte, geben Auskünfte oder allgemeine Informationen an Interessenten und Kunden weiter.

Eberle hat die dreijährige Ausbildung zur Immobilienkauffrau (IHK) im Hause absolviert und ist seit Sommer 2020 eigenständig in der Immobilienberatung tätig. Sie bildet sich nebenberuflich im Bereich Wirtschaftsrecht Bau und Immobilien weiter.  

Koch arbeitet seit diesem Jahr für die südpfälzische Genossenschaftsbank. Als ausgebildete Immobilienmaklerin (IHK) mit langjähriger Erfahrung im Bauträgergeschäft hat sie eine große Expertise im Verkauf und bei Vermietungen von Immobilien.

Beide Immobilienexpertinnen sind in der Region aufgewachsen und gut vernetzt.

Cynthia Eberle und Steffi Koch arbeiten Hand in Hand mit den Marktbereichsleitern Beate Rihm, Thorsten Doppler und Hans Kirsch, wie auch mit den Baufinanzierungsberatern der VR Bank Südpfalz.

Interview mit Regina Wentzler - Generationenberaterin

... Regina Wentzler

Generationenberaterin bei der VR Bank Südpfalz

Wieso braucht eine Bank eine Generationenberaterin?
Regina Wentzler: Diese Beratungsoption, die wir seit 2019 anbieten, ist die optimale Ergänzung zu unserem ganzen Tun. Die Bank hat erkannt, dass sich viele Kunden, gerade mit Blick auf die Erstellung von Vollmachten wie auch der rechtzeitigen Regelung von Erbschaftsangelegenheiten, auf sich allein gestellt fühlen. Beim Generationenplan geht es darum, exakt die Maßnahmen zu ergreifen, die wirtschaftlich und rechtlich sinnvoll sind. Die Kunden sind am Ende des Prozesses erleichtert, weil alles geordnet ist.

Wie läuft ein solcher Prozess ab?
Zum einen geht es im Bereich der Vollmachten darum, zu regeln, wer für einen handelt, wenn etwas passiert. Dies reicht weit über die Bank hinaus und muss geklärt sein, bevor ich zum Beispiel krank werde. Zum anderen gilt es festzulegen, wer was erben soll. Am Anfang des Prozesses ziehen wir mit dem Kunden Bilanz. Die aktuelle familiäre und finanzielle Situation wird analysiert. Es geht in der Folge darum, die Vorstellung der Kunden mit gesetzlichen Regelungen abzugleichen. Anhand einer Erbfallsimulation zeigen wir detailliert auf, wie die persönliche Situation aussieht und entwickeln im Gespräch gemeinsam Handlungsempfehlungen.

Wen betrifft dieses Thema besonders?
Jeden – genau hierfür wollen wir ja die Augen öffnen. Es geht um die Durchschnittsfamilie genauso wie um Patchworkfamilien. Das Thema ist aber auch für Ehepaare ohne Kinder wichtig, denn ein Trauschein allein regelt gar nichts. Hier geht Vermögen im Falle eines Falles häufig in den anderen Teil der Familie, was vielen nicht klar ist. Nur rund 30 Prozent der Menschen in Deutschland haben ein Testament. Und von den wenigen sind viele formal sowie mit Blick auf die eigenen Vorstellungen nicht in Ordnung. Im Austausch mit uns als vertrauenswürdigem, unabhängigem Partner von außen, der die Leute an die Hand nimmt, lässt sich dies ordnen. Der Prozess ist extrem vielschichtig und übrigens nicht in Stein gemeißelt. Die getroffenen Regelungen sollten in regelmäßigen Abständen überprüft werden.

Welche zusätzlichen Elemente umfasst die Beratung?
Unsere Bank sieht sich als Lebensbegleiter, weshalb wir bei der Umsetzung mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dies beginnt bei einem Notfallordner, in dem alle Papiere und Regelungen dokumentiert werden. Dazu gehört die Koordination von Terminen mit Rechtsanwalt, Steuerberater oder Notar, bei denen wir zu Beginn auch mit dazu kommen. Und es endet, wenn gewünscht, bei der Nachlassabwicklung oder Testamentsvollstreckung. Über unser großes Expertennetzwerk können wir sogar Menschen, die keine Erben haben, die Möglichkeit bieten, über Stiftungen etwas Gutes zu tun.

Maklerprovision – die neuen Regelungen

Maklerprovision – die neuen Regelungen

Was lange währt, wird gut? Wir denken ja, denn das neue Gesetz zur Verteilung der Maklerprovision sorgt für mehr Markttransparenz und die Qualität der Makler wird eine noch viel wichtigere Rolle einnehmen.

Im Sommer 2020 haben der Bundestag und der Bundesrat die gesetzliche Neuregelung hinsichtlich der Verteilung der Maklerprovision beim Kauf von Wohnimmobilien also Einfamilien-, Reihen-, Doppelhäusern oder einer Wohnung (nicht aber bei Mehrfamilienhäusern, Grundstücken und Gewerbeimmobilien) auf den Weg gebracht. Bisher gab es ein munteres Durcheinander und jedes der 16 Bundesländer hatte seine ganz eigene Regelung. So zahlten Verkäufer und Käufer in Rheinland-Pfalz meist jeweils die Hälfte der Maklercourtage und konnten mit 3,57 % rechnen. Es gab jedoch auch immer wieder Abweichungen von dieser Regel. In großen Städten wie Berlin und Hamburg zahlte der Käufer bislang den vollen Satz und der Verkäufer nichts. Auch in den anderen Bundesländern gab es die unterschiedlichsten Vereinbarungen und Höhen der Courtage. Doch damit ist jetzt Schluss und die Verteilung der Maklerprovision wird auf Bundesebene vereinheitlicht.

Das Gesetz führt eine neue Formvorschrift ein: Ein Maklervertrag zum Verkauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung ist nur noch in Textform gültig (z.B. E-Mail, Brief). Mündlich oder per Handschlag kann kein wirksamer Maklervertrag zustande kommen.

Nun stellt sich eine wichtige Frage. Wer bezahlt denn jetzt zukünftig die Provision beim Immobilienkauf?

Seit dem 23.12.2020 sind drei Varianten möglich:

1. Käufer und Verkäufer teilen sich die Maklerprovision (jeder zahlt die Hälfte): Hierbei hält der Makler mit beiden Parteien vertraglich eine Doppelmaklertätigkeit fest. Ein Zahlungsnachweis für den Käufer ist nicht notwendig.

2. Der Verkäufer zahlt 100 Prozent der Maklerprovision. Verkäufer und Makler vereinbaren eine Innencourtageregelung. Dadurch werden ausschließlich die Interessen des Verkäufers vertreten.

3. Der Verkäufer beauftragt den Makler mit der Vereinbarung, die Kosten der Provision weiterzureichen. Dabei dürfen die Kosten 50 Prozent der gesamten Maklerprovision nicht überschreiten. Außerdem ist der Verkäufer verpflichtet, dem Käufer die Zahlung des weitergereichten Anteils an den Makler nachzuweisen.

Es wird also transparenter und vor allen Dingen auch fairer. Die Kaufnebenkosten werden erheblich gesenkt und schaffen so mehr Spielraum für den Käufer. Durch das neue Gesetz werden die Immobilienverkäufer noch mehr auf Qualität, Mehrwert und Qualifikation des Maklers achten. Die Makler hingegen werden ihre Dienstleistung weiter ausbauen und sich durch Fortbildungen weiter qualifizieren. Es gewinnen also alle Seiten.

Sie sind neugierig, haben weitere Fragen zu diesem Thema oder wollen unsere Immobilienexperten kennenlernen? Dann melden Sie sich gerne unter 06341 5560-1544 oder per E-Mail an postfach.immobilien@vrbank-suedpfalz.de. Wir freuen uns auf Sie.