VR Bank Südpfalz setzt positive Geschäftsentwicklung auch 2013 fort

Ochs präsentiert der Vertreterversammlung neuen Internetauftritt

Die VR Bank Südpfalz hat auch im Jahr 2013 ihre positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt. Der Vorstand der Bank, Christoph Ochs, Jürgen Büchler und Clifford Jordan, zeigte sich an der Vertreterversammlung in der Landauer Jugendstil-Festhalle sehr zufrieden. 207 stimmberechtigte Genossen waren anwesend. Darüber hinaus konnte der Aufsichtsratsvorsitzende Roland Eiswirth über 300 Gäste zur Versammlung begrüßen.

Die Bilanzsumme der Bank stieg um 1,8 Prozent auf 1,718 Milliarden Euro an. Entscheidend für das Wachstum sei das Kundenkreditvolumen gewesen. Dieses stieg um 3,5 Prozent auf 1,343 Milliarden Euro an. 4.064 Kredite über insgesamt 289 Millionen Euro wurden 2013 neu ausgeliehen. Der Durchschnittskredit betrug rund 71.000 Euro. „Wir machen viel mittelständisches qualitativ wertvolles Kreditgeschäft“, so der Vorstandsvorsitzende. Die Kreditnachfrage sei weiterhin hoch. „Wir wollen im Kundenkreditgeschäft weiter wachsen, ohne überhöhte Risiken einzugehen“, blickte Ochs nach vorne.

Ein weiterer wichtiger Bereich auf der Aktivseite seien die Sachanlagen mit 27,4 Millionen Euro. 1,5 Millionen habe das Kreditinstitut im Jahr 2013 in die Modernisierung der Filialen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. „Wir wollen in der Fläche vertreten sein. Wir wollen unverwechselbare Filialen. Wir wollen durch Qualität überzeugen“, so Ochs. Noch in diesem Jahr wird die Bank in Jockgrim, Gommersheim, Nußdorf und Weingarten neu bauen. Der Bauantrag für den Erweiterungsbau der Hauptstelle in Landau wurde kürzlich eingereicht.

1,327 Milliarden Euro, 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr, verwaltet die Bank an Kundengeldern. „Wir sind stolz darauf, dass die Menschen in der Südpfalz uns in hohem Maße vertrauen und tun alles dafür, dass die Einlagen bei uns sicher sind“, so Ochs. „Die Vergangenheit hat unser Geschäftsmodell bestätigt.“

„Mit einem Eigenkapital von 168,3 Millionen Euro ist die Genossenschaftsbank kapitalmäßig fantastisch aufgestellt“, berichtete Ochs. Im Verhältnis zu den risikogewichteten Aktiva seien das 16,1 Prozent – mehr als das doppelte der aufsichtsrechtlich geforderten acht Prozent. Getragen werde das Eigenkapital unter anderem von 47.215 Mitgliedern des Unternehmens.

Sehr zufrieden zeigte sich der Vorstandsvorsitzende mit dem um 7,6 Prozent auf 19,9 Millionen Euro angestiegenen Betriebsergebnis. „Ein sehr gutes Ergebnis – vielleicht das Beste in der Geschichte unserer Bank“, freute sich der Bankvorstand und erhielt kräftigen Applaus aus den Reihen der Vertreter und Gäste.

Der Erfolg der Bank werde in erster Linie durch die 491 Mitarbeiter und Kunden getragen, betonte Ochs. Für 2014 seien 13 Ausbildungsverträge abgeschlossen worden. Es werde immer schwieriger, qualifizierten Nachwuchs zu finden, bekannte der Bankvorstand. „Wir brauchen gute leistungsstarke junge Leute, um für die Zukunft vorbereitet zu sein“, so Ochs.   

Durch ihre Steuerleistungen (5,1 Millionen Euro) und die ihrer Mitarbeiter (3,8 Millionen Euro), die Kaufkraft aus Gehaltszahlungen (13,3 Millionen Euro), das Auftragsvolumen für die heimische Wirtschaft (5 Millionen Euro) sowie Spenden- und Stiftungsmittel (355.000 Euro) habe die Bank im letzten Jahr 27,6 Millionen Euro in der Südpfalz freigesetzt. „Fast 28 Millionen Euro, die virtuelle Mitbewerber nicht leisten“, so Ochs.

Die Versammlung genehmigte den Jahresabschluss 2013. Der Verwendung des Jahresüberschusses von 4,8 Millionen Euro mit Ausschüttung einer Dividende von 5,6 Prozent für die ersten 15 Geschäftsanteile und 1,55 Prozent für alle weiteren Anteile stimmten die Vertreter zu.

Begeistert präsentierte Ochs den neuen Internetauftritt der Bank. „Übersichtlich, informativ, modern und natürlich mit zeitgemäßen Sicherheitsstandards gehen wir online“, so der Bankvorstand. Ganz besonders hob er das digitale kostenfreie Haushaltsbuch hervor. „TOP-Filialbank und TOP-Onlinebank – wir haben beide Seiten des modernen Bankgeschäfts in einer ansprechenden Weise umgesetzt“, zeigte sich Ochs stolz.   

Die Aufsichtsratsmitglieder Rainer Jung (Venningen), Rita Rabold (Burrweiler), Gerhard Schlindwein (Bellheim) und Klemens Willen (St. Martin) schieden in diesem Jahr turnusgemäß aus dem Gremium aus. Jung, Rabold und Schlindwein wurden von der Versammlung wiedergewählt. Willem konnte wegen Erreichens der Altersgrenze nicht wieder gewählt werden. Sein Mandat wurde nicht ersetzt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Roland Eiswirth lobte das große Engagement Willems im Kontrollorgan der Bank, das 1990 bei der damaligen Volksbank Raiffeisenbank Edenkoben begann: „Mit Herrn Willem scheidet eine Persönlichkeit aus dem Aufsichtsrat aus, die unser Gremium und einen bedeutenden Abschnitt in der langen Geschichte unserer Bank in hohem Maße geprägt hat“, so Eiswirth.

Gemeinsam mit den Aufsichtsräten Reinhard Bossert (Duttweiler), Roland Henigin (Diedesfeld) und Schlindwein, die seit 25 Jahren im Aufsichtsrat der VR Bank Südpfalz und ihrer Vorgängerinstitute tätig sind, wurde Willem mit der Silbernen Ehrennadel des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands ausgezeichnet. Norbert Kempf, Abteilungsleiter des Bereiches Prüfung und Betreuung Banken des Genossenschaftsverbandes, steckte den Jubilaren die Nadel an: „Diese Ehrung ist eine Anerkennung für Ihren persönlichen Einsatz für das Genossenschaftswesen. Dass Sie in Ihrer Amtszeit acht Mal wieder gewählt wurden, zeigt das große Vertrauen, das Sie bei den Mitgliedern genießen.“

Bürgermeister Thomas Hirsch gratulierte der Bank im Namen der Stadt Landau zu dem erfolgreichen Geschäftsjahr: „Die VR Bank Südpfalz ist ein positives Beispiel, wie man mit gutem Service gutes Geld verdienen kann. Sie ist deshalb so erfolgreich, weil sie sich klar zur Region bekennt und vielseitig engagiert.“