VR Bank-Mitarbeiterin Corinna Küssner spendet Knochenmark

Durch eine Knochenmarkspende hat Corinna Küssner, Baufinanzierungsberaterin der VR Bank Südpfalz, einem dreijährigen Mädchen in den Vereinigten Staaten von Amerika die Chance auf ein neues Leben gegeben. Als Anerkennung überreichte Nadine Otta von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) der 24-jährigen Bornheimerin in einer Feierstunde bei der VR Bank Südpfalz eine Urkunde. Bankvorstand Christoph Ochs zeigte sich begeistert von der Spenderin: „Wir sind sehr stolz, eine Lebensretterin in unseren Reihen zu haben. Es war für uns selbstverständlich, Frau Küssner für den Zeitraum rund um die Stammzellentnahme freizustellen.“

Nadine Otta von der DKMS (rechts) überreicht Corinna Küssner als Anerkennung für ihre Knochenmarkspende eine Urkunde. Bankvorstand Christoph Ochs ist stolz auf das außergewöhnliche Engagement seiner Mitarbeiterin.

Der Eingriff erfolgte in Frankfurt, berichtete Küssner. Insgesamt war sie drei Tage im Krankenhaus und zwei Tage zur Regeneration zuhause. „Ich verspürte nach der OP nicht mehr als einen leichten Druck am Rücken. Alles verlief völlig problemlos – ohne Komplikationen“, so die Spenderin. In die DKMS aufnehmen ließ sich Küssner auf Impuls ihres Vaters bei einer Registrierungsaktion vor etlichen Jahren. Damals war ihr gar nicht bewusst, was eine Registrierung für Konsequenzen haben kann. „Bei der Kontaktaufnahme durch die DKMS war mir klar, dass ich spenden werde“, so Küssner. „Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass man jemand das Leben retten kann.“

 

„Einen geeigneten Stammzellspender für einen Patienten zu finden, ist unglaublich schwer“, berichtete Otta. Entscheidend sei die Übereinstimmung der Gewebemerkmale zwischen Spender und Patient. Da über 7000 verschiedene Gewebemerkmale bekannt sind, können Abermillionen Kombinationen auftreten.

 

Ochs signalisierte daraufhin, dass die VR Bank Südpfalz eine Betriebstypisierung durchführen werde. „Für jeden Mitarbeiter der sich registrieren lässt, übernimmt die Bank die Kosten für die Typisierung in Höhe von 50 Euro“, so der Bankvorstand.