Klaus Dönig

Kreditsachbearbeiter

An dieser Stelle lernen Sie jeden Monat einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin unserer Bank kennen. Eine der 460 Personen, die dafür sorgen, dass die VR Bank Südpfalz jeden Tag ein bisschen besser wird.

Diesen Monat stellen wir Ihnen Klaus Dönig etwas näher vor. Wir haben ihn in unserer Hauptstelle in Landau interviewt. Hier gab er uns gerne Auskunft zu allem "was ihn antreibt".

"Engagement für eine bessere Zukunft"                                                                                    
"Steter Tropfen höhlt den Stein"     
"Einen Beitrag leisten für die Zukunftsfähigkeit der Arbeitsplätze der VR Bank Südpfalz"

Zehn Fragen an Klaus Dönig:

1. Was bedeutet Ihnen Ihre Arbeit und was möchten Sie damit erreichen? 

Seit 26 Jahren bin ich bei der VR Bank Südpfalz beschäftigt und seit über zwei Jahrzehnten Kreditsachbearbeiter und Mitglied des Betriebsrats. Ich gehe mit Engagement und Freude an meine Arbeit. Der Spagat zwischen meinen beiden Tätigkeitsschwerpunkten, der Kreditsachbearbeitung und dem Vorsitz des Betriebsrats (seit 2006) ist eine Herausforderung, die nicht immer leicht zu bewältigen ist. Kreditsachbearbeitung ist eine Tätigkeit, die für mich niemals langweilig werden wird, denn kein Kreditfall ist wie der andere und keine Aufgabe gleicht exakt der Aufgabe des Vortages. Dass es in meiner Betriebsratstätigkeit nicht nur Tage mit „eitel Sonnenschein“ gibt, liegt auf der Hand. Egal ob als Betriebsrat oder als Sachbearbeiter: Am besten fühle ich mich, wenn ich mit der Gewissheit nach Hause gehen kann eine Aufgabe gelöst oder zur Lösung beigetragen zu haben. 

2. Was gefällt Ihnen an der VR Bank Südpfalz besonders? 

Das Problem des „demographischen Wandels“, dass die Belegschaften im Laufe der nächsten zwei Jahrzehnte immer älter werden und es immer schwieriger wird, junge Nachwuchskräfte zu gewinnen, hat die VR Bank Südpfalz früher erkannt als viele andere Unternehmen. Derzeit werden viele Projekte angestoßen, um die Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterbindung zu erhöhen. Dieser Weitblick macht mich zuversichtlich, dass sich die VR Bank Südpfalz auch in der Zukunft am Markt behaupten kann. 

3. Was wären Sie auch gerne geworden? 

Bereits in meiner Schulzeit gehörte das Fach „Geschichte“ zu meinen großen Leidenschaften. Ich hätte mir auch sehr gut vorstellen können Geschichte zu studieren und Archivar zu werden. Rückblickend bin ich froh darüber, dass ich mich für die Bankausbildung entschieden habe: Denn ich bin gegen altes Papier allergisch. 

4. Jeder benötigt ab und zu eine Auszeit. Wobei können Sie sich am besten entspannen oder aktiv Kraft tanken? 

Ganz klar: Im Kino. Einen guten Film auf der großen Leinwand zu verfolgen – egal welches Genre – dabei kann ich den Alltag zwei Stunden hinter mir lassen. 

5. Sie waren 20 Jahre als „rasender Reporter“ bei den Handballspielen des TV Nußdorf dabei und haben über 1000 Presseartikel verfasst. Was fasziniert Sie an dieser Sportart? 

Beim Handball ist immer etwas los und es ist in keiner Sekunde langweilig. Wenn dann am Ende die eigene Mannschaft mit einem Tor Differenz gewinnt: Einfach gigantisch! Keine Sekunde meiner „Handballzeit“ möchte ich missen, auch wenn natürlich manche schmerzliche Niederlage dabei war. 

6. Welche Träume möchten Sie sich im Ruhestand erfüllen? 

Auch wenn es bis zu meinem Ruhestand noch eine ganze Weile dauert: Spätestens dann möchte ich wieder ans Nordkap. Das „Land der Mitternachtssonne“ übte schon immer eine ganz besondere Faszination auf mich aus. 

7. Wer ist Ihre Lieblingsfigur in der Geschichte und warum? 

Gaius Octavius, der spätere Kaiser Augustus (63 v.Chr. – 14 n.Chr.). Mich fasziniert die Wandlung, die der spätere Kaiser Augustus in seinem Leben durchlaufen hat. In seiner Jugend war er ein oft skrupelloser Machtpolitiker, der Kriege vom Zaun brach und buchstäblich über Leichen ging, um seine Ziele zu erreichen. Als de facto Alleinherrscher über Rom beendete er die jahrzehntelangen Bürgerkriege. Augustus leitete eine Phase der wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Blüte Roms ein, die erst über anderthalb Jahrhunderte nach seinem Tod endete.

8. Hier können Sie drei Bücher loben… 

„Vom Winde verweht" von Margaret Mitchell

„Der Herr der Ringe" von J.R.R. Tolkien

„Das letzte Ritual" von Yrsa Sigurdardottir 

9. Wo bleiben Sie beim Zappen im Fernsehprogramm hängen? 

Wenn es Biografien historischer oder zeitgenössischer Persönlichkeiten gibt, kann ich kaum widerstehen. Ebenso wenig Interviews mit Helmut Schmidt oder Richard von Weizsäcker. 

10. Welches geflügelte Wort begleitet Sie? 

"Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit das eine vom anderen zu unterscheiden."

(Reinhold Niebuhr, 1892-1971, US-amerikanischer Theologe)