Jessica Allein

Teamleiterin Kreditmanagement

An dieser Stelle lernen Sie jeden Monat einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin unserer Bank kennen. Eine der 480 Personen, die dafür sorgen, dass die VR Bank Südpfalz jeden Tag ein bisschen besser wird.

Diesen Monat stellen wir Ihnen Jessica Allein, Teamleiterin Kreditmanagement Privatkunden, vor. Wir haben sie in der Kreditabteilung in Landau besucht. Hier gab sie uns gern Auskunft zu allem "was sie antreibt":

"Ein sonniger Tag."
"Ein freundliches Lächeln."
"Ein Ziel vor Augen zu haben."

Zehn Fragen an Jessica Allein:

1. Was bedeutet Ihnen Ihre Arbeit und was möchten Sie damit erreichen?
Dass ich die erste VR Bank-Mitarbeiterin bin, welche bereits nach sechs Monaten Elternzeit an ihren (jetzt Teilzeit-) Arbeitsplatz zurück gekehrt ist, sagt es aus: Ich arbeite gerne bei der VR Bank Südpfalz und kann mir nichts anderes vorstellen.

Gleichzeitig ist es natürlich eine Freude, unsere Tochter beim Aufwachsen zu begleiten und zu sehen, was sie jeden Tag Neues lernt bzw. kann. In der Vereinbarung dieser beiden Passionen sehe ich meine tägliche Herausforderung.

Was möchte ich erreichen? Als Teamleiterin sehe ich mich auch ein Stück weit als „Personalentwicklerin“. Denn nur ein Mitarbeiter, welcher das nötige Know-how für seine Tätigkeit hat, kann diese gerne tun.

2. Was gefällt Ihnen an der VR Bank Südpfalz besonders?
Die VR Bank Südpfalz ist eine moderne Genossenschaftsbank, welche sich stetig weiter entwickelt, ihren Ursprung dabei aber nicht vergisst. Trotz der mittlerweile unzähligen gesetzlichen Vorschriften steht weiterhin der Mensch mit seinen individuellen Plänen und Wünschen im Fokus. Der Mitarbeiter ebenso wie der Kunde. Hierzu zählt auch, dass bei der VR Bank Südpfalz nicht nur gearbeitet wird, sondern auch gefeiert. Aktuell zum Beispiel der 150. Geburtstag der Bank.

In meiner aktuellen Situation als „Jungmutter“ gefällt mir besonders die Möglichkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren. Bereits am Anfang meiner Schwangerschaft habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ich das „Mama-sein“ mit meiner beruflichen Tätigkeit unter einen Hut bekomme. Dass nun alles so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt hatte, liegt natürlich mit an unserer Tochter und der Unterstützung durch meinen Mann und meine Familie. Doch ohne die Unterstützung durch meinen Vorgesetzten sowie der VR Bank als familienfreundlichen Arbeitgeber wären meine Pläne nicht umzusetzbar gewesen.

3. Vor Ihrer Lehre zur Bankkauffrau haben Sie die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin abgeschlossen. Wie kam es zu diesem krassen Wechsel?
Erzieherin wollte ich schon immer werden. Diesen Wunsch hatte ich bereits während meiner Kindergartenzeit. Nach der zehnten Klasse habe ich daher die Schule verlassen und die Ausbildung zur Erzieherin begonnen. Nur, damit keine falschen Schlüsse aufkommen: diesen Schritt bereue ich nicht. Die Ausbildung war anspruchsvoll und hat mir Spaß gemacht. Im Laufe der vier Jahre musste ich allerdings erkennen, dass der soziale Bereich nicht immer sozial ist. Dazu kam, dass es in den Jahren 1999/2000 nicht einfach war, eine Stelle als Erzieherin zu bekommen. Durch Zufall habe ich damals erfahren, dass bei der VR Bank Südpfalz – meiner damaligen Hausbank – noch Ausbildungsplätze frei sind. Mathematik lag mir schon immer. Und hätte ich meine Familie gefragt, hätte ich nach der Schule schon Bankkauffrau gelernt. Also habe ich nicht lange überlegt, mich beworben – und wurde genommen.

4. Fiel Ihnen der Wechsel nicht schwer? Wie ging es weiter?
Natürlich war es eine Umstellung, da es sich um zwei komplett unterschiedliche Berufe handelt. Aber wirklich schwer fiel mir der Wechsel nicht. Es war die richtige Entscheidung. Bereits während der Ausbildung habe ich mein Faible für den Aktivbereich der Bank erkannt. Nach der Ausbildung war ich ein Jahr lang im Servicebereich tätig und wechselte anschließend als Sachbearbeiterin in die Kreditabteilung. Nach Abschluss meines nebenberuflichen Studiums zur Dipl. Bankbetriebswirtin erhielt ich 2008 die erste Projekt- und Teamleitung. Dass mir 2010 und 2012 weitere Personalverantwortung übertragen wurde, macht mich stolz.

Meine Mitarbeiter bearbeiten heute private Kreditanträge (Vertragserstellung, Erfassung in der EDV, …), kontrollieren die EDV-Eingaben und archivieren alle relevanten Unterlagen.

5. Womit schaffen Sie sich einen Ausgleich, um neue Kraft zu tanken?
Beim Sport! Sei es im Studio, wo ich in meiner Freizeit Kurse wie z.B. FlexiBar, Bauch-Beine-Po, Rückenfitness u.a. gebe, beim Bouldern (Klettern ohne Seil und Gurt in Absprunghöhe) in der Halle oder am Fels, unterwegs mit dem Fahrrad oder Mountainbike oder mit dem Snowboard im Schnee. So weit möglich, lasse ich meine Familie an meinem Bewegungsdrang teilhaben. Unsere Tochter ist daher schon Kletterhallen-erprobt und genießt die Fahrten im Fahrradanhänger.

6. Können Sie auch entspannen? Wobei?
Ja klar! Entspannung finde ich in gemeinsamen Unternehmungen mit meinem Mann und meiner Tochter, in der Sauna sowie in (aktuell eher seltenen) ruhigen Minuten mit einem guten Buch.

7. Wo bleiben Sie beim Zappen hängen?
Sonntags ist der Tatort ein Muss. Unter der Woche hat mein Mann „die Macht“ über die Fernbedienung. Dann laufen meistens Berichte über Länder und Regionen oder aber Sitcoms.

8. Was darf in Ihrem Kühlschrank nie fehlen?
Der Beißring unserer Tochter! Und für uns eine Tafel Schokolade und eine gute Flasche Wein.

9. Was treibt Sie an, bei Facebook zu sein?
Das war meine Freundin Anja 2008. Sie verbrachte damals einige Monate in Australien und Neuseeland. Dank ausführlicher Fotodokumentation konnte ich so ihre Erlebnisse mitverfolgen. Inzwischen bin ich nicht mehr ganz so oft bei Facebook. Aber immer noch, um mitzubekommen, was meine Freunde und Bekannten so antreibt.

10. Welche "geflügelten Worte" begleiten Sie?
„Du kannst die Wellen nicht anhalten. Aber Du kannst lernen, auf ihnen zu reiten." (Goldstein)

„Du selbst zu sein, in einer Welt die dich ständig anders haben will, ist die größte Errungenschaft.“ (Emerson)