Jens Fosselmann

Privatkundenbetreuer VR-Vermögensstruktur Regionaldirektion Rülzheim

An dieser Stelle lernen Sie jeden Monat einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin unserer Bank kennen. Eine der 460 Personen, die dafür sorgen, dass die VR Bank Südpfalz jeden Tag ein bisschen besser wird.

Diesen Monat stellen wir Ihnen Jens Fosselmann etwas näher vor. Wir haben ihn in unserer Regionaldirektion Rülzheim interviewt. Hier gab er uns gerne Auskunft zu allem "was ihn antreibt". 

"Meine Familie."                                                                                                                
"Meinen Kunden eine gute Beratung bieten."                                                                        
"Meine Vorfahren und fast jede Art Ball."

Zehn Fragen an Jens Fosselmann:

1. Was bedeutet Ihnen Ihre Arbeit und was möchten Sie damit erreichen?

Durch meine Tätigkeit als Anlagespezialist für die Kunden, die kurz vor dem Ruhestand stehen oder schon in Rente sind, trage ich gerade in der heutigen Zeit eine große Verantwortung, ein vertrauter Ansprechpartner zu sein. Seit der Finanzmarktkrise sind viele Menschen über Nachrichten in den Medien eher verunsichert als aufgeklärt. Dabei wird vieles pauschalisiert und in einen Topf geschmissen. Ich möchte meinen Kunden die Sicherheit geben, die sie bei ihren Entscheidungen benötigen. Wir bieten ihnen bedarfsgerechte Lösungen. Sie sollen sich bei uns gut aufgehoben fühlen.

2. Was gefällt Ihnen an der VR Bank Südpfalz besonders?

Da ich von mir behaupte ein sehr hilfsbereiter Mensch zu sein, kann ich dies mit meinem Beruf genau hier tun. Außerdem gefällt mir die Zusammenarbeit im Team, sowohl bei uns im Geschäftsfeld, als auch in Rülzheim vor Ort. Jeder hilft jedem. Das ist einmalig!

3. Was wären Sie auch gerne geworden?

Als kleiner Junge saß ich öfter bei meinem Vater, der bei einer Bank den Zahlungsverkehr leitete, im Büro und wollte natürlich Bankdirektor werden. Als aber immer seine Mitarbeiterinnen vorbeikamen und mich abknutschten, wollte ich das nicht mehr. Aufgrund meines geschichtlichen Interesses hatte ich überlegt, Archäologe zu werden. Letztendlich bin ich doch bei der Bank gelandet. Und das ist gut so.

4. Sie haben bei Ihren Antreibern Ihre Vorfahren genannt. Was meinen Sie damit?

Ich bin leidenschaftlicher Ahnenforscher und habe in den letzten 14 Jahren sehr viel über meine Vorfahren herausgefunden. Dies ein sehr zeitintensives Hobby, bei dem man unglaublich viel Ehrgeiz und Durchhaltevermögen benötigt. Sogar einige Kolleginnen und Kollegen habe ich mittlerweile angesteckt, selbst zu forschen.

5. Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen ?

Das war mein eigenes – ich habe es Korrektur gelesen. Da ich sehr viele belegte Details gesammelt hatte, konnte ich ein 200 Seiten dickes Buch über meine Vorfahren schreiben. Ich gebe zu, dass ich darauf ein bisschen stolz bin. Denn parallel zu meinen beruflichen Abendterminen und meiner Familie mit kleinen Kindern war dies mehr als eine Herausforderung.

6. Jeder benötigt ab und zu eine Auszeit. Wobei können Sie sich am besten entspannen oder Kraft tanken ?

Am besten funktioniert dies bei einem Spaziergang mit meiner Familie in der Natur, deshalb freue ich mich schon auf den Frühling! Unsere Jungs wollen einfach raus. Zu Hause kratzen sie sonst die Tapete von den Wänden. Auch beim Fussball,- Tennis,- oder Tischtennismatch kann ich gut abschalten. Früher war ich zumindest in zwei Sportarten gleichzeitig in der Mannschaft aktiv. Heute kann ich leider nicht mehr so viele Bälle in der Luft halten.

7. Welche Träume möchten Sie sich im Ruhestand erfüllen?

Ich habe keine großen Träume für den Ruhestand. Da ich eher der heimatverbundene Familienmensch bin, hoffe ich, dass mich meine Kinder möglichst oft besuchen – so wie ich das auch bei meinen Eltern tue.

8. Wo bleiben Sie beim Zappen im Fernsehprogramm hängen?

Da ich Herrscher über unsere Fernbedienung bin, zappe ich fast ständig. Meine drei Monate alte Tochter schaut gerne Fussball, vor allem natürlich den FCK. Da schließe ich mich gerne an. Hängen bleibe ich bei Clint-Eastwood-Filmen, sowohl als Schauspieler, als auch als Regisseur, genauso bei Filmen von Quentin Tarantino und natürlich Geschichts,- und Tierdoku's.

9. Haben Sie eine Lieblingsfigur in der Geschichte?

Ja klar! Da gibt es sogar einige. Vor allem aber William Penn. Er lebte von 1644 bis 1718 und ist nicht nur der „Gründer“ von dem gleichnamigen Bundesstaat Pennsylvania, sondern war ein früher Verfechter der Demokratie und Religionsfreiheit. Er wurde dafür mehrfach inhaftiert. Er war seiner Zeit weit voraus, hatte gute Beziehungen zu den Lenape-Indianern, schloss erfolgreiche Verträge mit ihnen und sorgte so zu Beginn für eine friedliche Besiedlung vor allem auch von Pfälzern in der neuen Welt. 

10. Welcher Leitsatz begleitet Sie?

"Bleibe authentisch und sage was du denkst."