Bernhard Fink

Mitarbeiter Controlling

An dieser Stelle lernen Sie jeden Monat einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin unserer Bank kennen. Eine der 460 Personen, die dafür sorgen, dass die VR Bank Südpfalz jeden Tag ein bisschen besser wird.

Diesen Monat stellen wir Ihnen Bernhard Fink etwas näher vor. Wir haben ihn in unserer Hauptstelle in Landau interviewt. Hier gab er uns gerne Auskunft zu allem "was ihn antreibt".

"Werte schaffen - Werte erhalten"                                                                                                 
"In Kindern Zukunft sehen"                                                                                           
"Gegenseitiger Respekt und Wertschätzung"

Zehn Fragen an Bernhard Fink:

1. Was bedeutet Ihnen Ihre Arbeit und was möchten Sie damit erreichen? 

Controlling (oder Steuerung) ist für mich mehr als nur reine Zahlen zu sammeln und aufzubereiten. Hinter jeder Zahl stehen letztendlich Menschen. Controlling verstehe ich als integrierten Bestandteil zur Bildung eines fundierten Entscheidungsprozesses, um Werte zu schaffen und Werte zu erhalten. Insofern bin ich direkt "am Puls" des Unternehmens und damit in einer besonderen Verantwortung. 

2. Was gefällt Ihnen an der VR Bank Südpfalz besonders?

Mit immer neuen Handlungsfeldern konfrontiert zu sein. Auch manchmal unkonventionelle Wege gehen zu dürfen. Dabei über "den Tellerrand schauen", komplexe Sachverhalte analysieren, im Team zu besprechen und gemeinsam die beste Lösung zu finden. Dabei ist die Kombination von betriebswirtschaftlichen Themen, organisatorischen Abläufen und deren technische Umsetzung eine besondere Herausforderung. 

3. Wie wichtig ist für Sie Teamarbeit?

Außerordentlich wichtig. Es zeigt sich immer wieder, dass ein "gemeinsamer Nenner" mehr Energie, mehr Spaß und damit mehr Kreativität hervorbringen kann als der "Alleinunterhalter". Das gilt insbesondere für Teams, deren Teammitglieder aus völlig unterschiedlichen Charakteren bestehen, solange gegenseitiger Respekt und Wertschätzung erhalten bleibt. 

4. Sie sprechen von Kreativität. Welchen Einfluss hat das auf Ihre Arbeit?

Kreativität hat für mich einen hohen Stellenwert. Ich denke, damit ist es leichter neue Pfade einzuschlagen und spannende Erfahrungen zu sammeln. Sicherlich setzt Kreativität zunächst eine Portion Motivation, aber auch eine Prise "Lausbubenmentalität" voraus. Beides muss ja aber nicht schlecht sein. 

5. Was wären Sie auch gerne geworden?

Reich.

Grundsätzlich kann ich mir hier sehr viel vorstellen. Vielleicht etwas aus dem kulturellen Bereich wie Regisseur oder etwas Ähnliches. Fotografie und Filmen war schon seit meiner Kindheit eine Leidenschaft von mir. Die eine oder andere Stunde verbringe ich gerne mal mit Film- und Bildbearbeitung, neuerdings unter tatkräftiger Unterstützung meines Sohnes. 

6. Was denken Sie über die Zukunft in Deutschland?

Es wird nicht einfacher. Eine Gesellschaft, die sich mehr um die Vergangenheit als um die Zukunft kümmert, hat es sehr schwer. Dennoch sollte man die Hoffnung nicht aufgeben. Vielleicht kommt noch das Umdenken "in Kindern Zukunft sehen". 

7. Sie sind ehrenamtlicher Geschäftsführer eines Investmentclubs. Welche besonderen Anforderungen bringt die Tätigkeit mit?

Seit rund 20 Jahren bin ich verantwortlich für die Anlage und die Verwaltung von Vermögen unserer Mitglieder. Da es sich um ein besonderes Vertrauensverhältnis handelt, bin ich stolz über die Verantwortung die mir übertragen wurde. Es macht mir große Freude, außer den üblichen Versammlungen, auch kulturelle Veranstaltungen zu organisieren. Es ist auch immer wieder sehr erfrischend, Menschen aus völlig unterschiedlichen Berufsparten zu treffen. Investmentsparen ist nicht nur Personen aus der Finanzbranche vorenthalten. 

8. Wenn Sie einen Tag mit einer bekannten Persönlichkeit verbringen dürften, welche wäre dies und warum?

Da fallen mir auf Anhieb einige Personen ein. Aber ich beschränke mich auf den Satiriker Ephraim Kishon. Leider verstarb er im Jahre 2005. Kishon hat es wie kaum ein Zweiter geschafft, mit seiner enormen subtilen Intensität Sachverhalte und Probleme aus Geschichte, Politik und Gesellschaft mit einem unverwechselbaren Humor zu durchleuchten. 

9. Wo würden Sie gerne mal Ihren Urlaub verbringen?

Eigentlich leben wir in der Südpfalz selbst in einer wunderschönen Urlaubsregion. Doch hin und wieder sollte man sich auch mal einen Tapetenwechsel gönnen. Irland ist für mich ein ganz bemerkenswertes Ziel! Die charakteristische Landschaft, die keltische Kultur, sowie der besondere Menschenschlag ist bestimmt eine interessante Erfahrung. 

10. Welches "geflügelte Wort" begleitet Sie? 

Brathähnchen mit Pommes.

Nein! Im Ernst:

"Politiker muss man nicht achten, man muss auf sie achten."

(Dieter Hildebrandt)